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Regierungs- und Grossratswahlen

Aus dem Präsidium

Bereits zum dritten Mal ist Eva Baltensperger erfolgreich zu den Grossratswahlen angetreten. Mit 8860 Stimmen erzielte sie das beste Wahlresultat des ganzen Wahlkreises. Wir gratulieren ihr von ganzem Herzen zu diesem hervorragenden Resultat und wünschen ihr eine spannende und erfolgreiche Amtszeit.
Zollikofen wird weiterhin mit zwei Personen im Grossrat vertreten sein. Ebenfalls gewählt wurde Daniel Bichsel. Wir gratulieren auch ihm zu seiner Wahl und wünschen ihm gutes Gelingen im neuen Amt.


Aus der SP- Zollikofen haben sich weiter Mirjam Veglio, Fides Kistler, Marc Niklaus und Tharnan Selliah als Grossratskandidaten zur Verfügung gestellt. Auch ihnen gilt ein grosses Dankeschön, dass sie sich für die Wahl zur Verfügung gestellt haben.
Sehr erfreulich blicken wir auch auf die Regierungsratswahlen. Weiterhin werden drei der sieben Regierungsräte Vertreter der SP sein. Auch ihnen wünschen wir viel Erfolg bei einer weiteren Amtszeit.
Wir danken allen, die gewählt haben. Den SP-Wählern danken wir sowieso!
Nicht mehr zur Wahl angetreten ist Hansjörg Rhyn. Wie aus der Presse entnommen werden konnte, setzte er sich auch noch in der letzten Woche erfolgreich für seine Überzeugung ein. Wir danken ihm von ganzem Herzen für sein grosses Engagement, welches er in den letzten Jahren für den Kanton Bern geleistet hat.


Petra Spichiger
Präsidentin SP Zollikofen

Es braucht uns!

Grossrat

„Die Linken wählen besser SP. Die Netten sowieso.“

Besuchen Sie uns an der Standaktion: Samstag, 15. März 2014, 9:00 – 12:00 Uhr beim Coop Ziegeleimärit. Kreieren Sie Ihren persönlichen Wahlslogan für die SP. Posten Sie Ihre kreativsten Ideen auf www.facebook.com/SPZollikofen oder schreiben Sie Ihren Wahlslogan direkt am Samstag bei uns am Stand auf. Beispiele bestehender Ideen sind zu lesen auf www.facebook.com/SPZollikofen. Der beste Wahlslogan wird publiziert und der Gewinner/ die Gewinnerin erhält eine kleine Überraschung.

Hauptversammlung der SP-Zollikofen

Vorstand

Die Hauptversammlung ist eine gute Gelegenheit, einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen und Bilanz zu ziehen. Einen grossen  politischen Erfolg konnte die SP Zollikofen mit dem überparteilichen Komitee im angenommenen Referendum gegen die Verschärfung des Bildungsreglements verzeichnen. Zu Beginn der neuen Legislatur wurden auch die Visionen zur Ortspolitik aus sozialdemokratischer Sicht überarbeitet und aktualisiert. Neben dem politischen Alltagsgeschäft hat sich die SP im letzten Jahr auch bereits mit der anstehenden Ortsplanungsrevision auseinandergesetzt. 

An der Hauptversammlung  vom 27. Februar 2014 wurde der Vorstand neu gewählt. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden die amtierende Präsidentin Fides Kistler, der langjährige „Innenminister“ Rolf Wendelspiess sowie Gerry Zangger. Als neue Präsidentin wurde Petra Spichiger gewählt. Sie führt die Partei nun zusammen mit folgenden Vorstandsmitgliedern: Hanspeter Furrer, Michael Fust, Rudolf Gerber und Tharnan Selliah. Von Amtes wegen gehören Gemeinderat Peter Traber und Fraktionspräsident Markus Dietiker dem Vorstand an.

Die SP Zollikofen bedankt sich an dieser Stelle bei allen Vertreterinnen und Vertretern in den verschiedenen Gremien für ihr Engagement. Der neuen Präsidentin Petra Spichiger wünschen wir gutes Gelingen und viel Erfolg im neuen Amt.

 

SP Zollikofen

Weshalb es eine stärkere SP Vertretung im Grossen Rat braucht

Grossrat

Weil die bürgerliche Tea Party Politik (alles zu Gunsten der Milliardäre, alles zu Lasten der Schwächsten in der Gesellschaft) so nicht weitergehen darf! Beispiele gefällig? Zuerst entzieht man dem Kanton mit Steuersenkungen die finanziellen Mittel und zwingt ihn zum Leistungsabbau, begleitet von der öffentlich abgegebenen Erklärung, man müsse dieser Regierung das Geld wegnehmen, weil nur so der aufgeblähte Sozialstaat endlich zurückgestutzt werden könne! Für die zwangsläufig nötigen Sparmassnahmen und ihre sehr harten Folgen für finanziell schwache Familien, Kranke und Behinderte (sowie für das pflegende Personal!) gibt man dann der Regierung die Schuld... und heuchelt dazu von Seiten SVP, BDP, FDP und EDU im Rat grosses Bedauern für die Betroffenen. Scheinheiliger und schamloser geht es nicht mehr! Vor allem wenn gleichzeitig im Grossen Rat mit Motionen weitere, noch härtere Sparmassnahmen verlangt und beschlossen werden, zur Finanzierung von Millionen-Geschenken für Grundbesitzer und Immobilienspekulanten. Diese bürgerliche Steuersenkungs-Diktatur auf dem Buckel der Schwächsten muss aufhören, wenn die solidarische Gesellschaft im Kanton Bern nicht zerbrechen soll.
Was die SP will, ist ein Staat, der den Ausgleich schafft zwischen Arbeit und Kapital, der als Schutzverband der Mehrheit gegen die Willkür der wirtschaftlich Mächtigen auftritt. Dieser demokratisch legitimierte Staat soll ausnahmslos allen Menschen gute Lebenschancen eröffnen und sie nicht ausgerechnet dann im Stich lassen, wenn es
darauf ankommt. SP und Grüne setzen sich ein für ein solides soziales Netz, für eine Wirtschaft im Dienste des Menschen und nicht nur der Rendite grosser Aktionäre.
Wer SP und Grüne wählt, unterstützt den Kampf für mehr Menschlichkeit und solidarische Unterstützung der Schwächeren, für den Schutz der Umwelt und unserer Lebensgrundlagen! Wer die heutige Politik aufmerksam verfolgt, weiss dass der Kanton genau das dringend nötig hat. Also: Bewusst und verantwortungsvoll wählen gehen!

 

Hans-Jörg Rhyn, Grossrat

Politische Mitsprache der Wohnbevölkerung

Grossrat

Im Jahr 2000 habe ich einen Vorstoss eingereicht, Zollikofen solle zur besseren politischen Integration der noch nicht stimmberechtigten Jugendlichen das Instrument der Jugendmotion einführen. Der damalig zuständige Gemeinderat Michel Cotting hat das Anliegen entgegengenommen und es ausgeweitet auf weitere Kreise, die sich politisch nur schwer Gehör verschaffen können: die ausländischen und Steuern zahlenden Mitbürger/innen unserer Gemeinde.
Als „Volksmotion“ ist das Anliegen seit 2005 in der Gemeindeverfassung verankert. Damit können alle hier wohnhaften Personen ab 14 Jahren, unabhängig von einer Parteizugehörigkeit, auf ein Problem aufmerksam machen, das sie als Menschen betrifft, auf ein Problem oder Anliegen, das nicht Halt macht vor Nationenzugehörigkeit oder Alter. Zollikofen hat mit diesem Instrument schon 10 Jahre vor Inkrafttreten des kantonalen Integrationsgesetzes dem Ziel nachgelebt, dass der ausländischen Bevölkerung ermöglicht werden soll, am „sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben“.
Leider verbietet kantonales Recht immer noch restriktiv die volle politische Teilnahme von Jugendlichen wie Niedergelassenen. Es ist an der Zeit, den Gemeinden mehr Freiheiten in der Gestaltung der politischen Mitsprache ihrer Bevölkerung zu geben. Das kantonale Gesetz ist endlich entsprechend anzupassen. Auch dafür werde ich mich in der nächsten Legislatur einsetzen.


Eva Baltensperger, Grossrätin

Zu den Abstimmungsergebnissen

Vorstand

Es war ein wahrer Politkrimi: Wird sie nun angenommen? Wird sie abgelehnt? Eine hauchdünne Mehrheit der Schweizer Stimmenden hat die Initiative gegen die Masseneinwanderung angenommen – im Gegensatz zu den 52.8% Nein-Stimmenden in unserer Gemeinde. Letztere vertrauen somit der politischen Stossrichtung des Parlaments und des Bundesrates. Die SPZ bedauert aber das gesamtschweizerische Abstimmungsresultat. Nun müssen die politischen Kräfte – und hier sind alle Parteien gefordert – den Ursachen für diesen „Schlüsselentscheid“ (Politgeograf M. Hermann) GEMEINSAM auf den Grund gehen und geeignete, zukunftstaugliche Lösungen suchen.
Die Resultate bei der Verkehrsgestaltung (FABI) und bei der Finanzierung von Abtreibungen waren ganz im Sinne der SP. Im Gegensatz zu den im Vorfeld lebhaft geführten Diskussionen wurde das Hooligan-Konkordat deutlicher als erwartet angenommen.

Fides Kistler, GGR-Mitglied
Kandidatin Grossratswahlen

Juhui Ferien

Grossrat

Es ist so weit! Die erste von 13 Wochen Schulferien steht vor der Tür. Eine wohlverdiente Pause vom Alltag, die allen gut tut. Doch Eltern werden abwägen müssen, ob sie von ihren vier bis sechs Wochen Ferien gerade diese nehmen wollen. Bald sind auch schon wieder Frühlingsferien – was, wenn bis zu den Sommerferien schon über die Hälfte der eigenen Ferien bezogen sind?
Diese Sorgen gehören zum Glück bald der Vergangenheit an: Wenn wir Familien ermöglichen wollen, ein existenzsicherndes Einkommen zu erwirtschaften, und wir aktiv etwas beitragen wollen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dann ist es folgerichtig, dass wir dafür die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Ab kommendem Schuljahr wird die Volksmotion für ein Betreuungsangebot während den Schulferien umgesetzt. In den nächsten drei Jahren wird ein Pilotprojekt zeigen, in welchem Umfang das Bedürfnis nach Schulferienbetreuung besteht. Damit nimmt Zollikofen seine Verantwortung für gute Rahmenbedingungen für Familien von schulpflichtigen Kindern wahr – „endlich“ möchte ich fast sagen.
Vor 14 Jahren haben wir die Gemeindeinitiative für die freiwillige Tagesschule lanciert. Schon damals schien uns der Zusammenhang zwischen Tages- und Schulferienbetreuung gegeben. Eltern, die ihre Kinder bei einer Tagesmutter oder in der KiTa betreuen liessen, waren zu Beginn denn auch ein wenig zurückhaltend, die Kinder in die Tagesschule in Obhut zu geben und damit die Ferienbetreuung zu opfern. Doch „nur nicht `s Fueder überladen“ hiess es, die Politik der kleinen Schritte sei erfolgversprechender. Dieses Schuljahr feiert die Tagesschule bereits ihr 10jähriges Bestehen. Eine Erfolgsgeschichte, fast von Anfang an. Herzlichen Dank allen, die zum Erfolg dieser Einrichtung beigetragen haben!
„Die Zeit ist reif für eine Tagesschule – auch in Zollikofen“ war der Titel des Pressecommuniqués im Jahr 2000. Heute freuen wir uns über den Folgeschritt und sagen: Die Zeit ist reif für die Schulferienbetreuung – auch in Zollikofen.
Eva Baltensperger, Grossrätin

JA zur FABI-Vorlage

Vorstand

Am 9. Februar 2014 stimmen wir über den Bundesbeschluss über den Ausbau Eisenbahninfrastruktur, kurz FABI, ab. Mobilität ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Die Schweiz verfügt über ein hervorragendes Bahnnetz. Auch deshalb hat das Bahnfahren in den letzten Jahren einen enormen Boom erlebt. Zwischen 1998 und 2011 nahm die Verkehrsleistung in unserem Land um 59 % zu.  Heute stösst die Bahn insbesondere in den städtischen Agglomerationen an ihre Grenzen. Pendlerinnen und Pendler sind jedoch auf einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr (ÖV) angewiesen. Damit der ÖV auch künftig attraktiv bleibt, braucht es Investitionen. FABI ist eine ausgewogene Vorlage, die sowohl Finanzierung als auch strategischer Ausbau der Bahn beinhaltet. Der zeitlich begrenzte FinöV-Fond soll durch einen unbefristeten Bahninfrastrukturfond ersetzt werden. Damit wird die künftige Finanzierung des ÖV dauerhaft gesichert. Diese Kontinuität gewährleistet, dass die Schweiz auch in Zukunft ein Bahnland bleibt.

Mirjam Veglio, Gemeinderätin

Kandidatin für den Grossen Rat des Kantons Bern

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Sind Sie mit uns (nicht) einverstanden?

Über vier wichtige Vorlagen haben wir am 9. Februar zu befinden. Die SP hat die Parolen gefasst und wir sind bereit Ihnen Red und Antwort zu stehen. Kommen Sie vorbei am

 

Samstag, 18. Januar, von 9:00 – 14:00 Uhr, vor dem Coop Ziegeleimärit

 

Wir freuen uns auf Sie.

 

SP Zollikofen

Linke Wende – Erste Wahlkampfveranstaltung am 18. Januar vor dem Coop in Zollikofen

Vorstand

SP und GFL starten den Grossratswahlkampf am Samstag, 18. Januar zwischen 9 und 14 Uhr mit einem Stand vor dem Coop. Die SP-Kandidierenden Eva Baltensperger (bisher), Mirjam Veglio, Marc Niklaus, Tharnan Selliah und Fides Kistler) laden alle Interessierte herzlich ein, den Einkauf mit einem Schwatz zu den Abstimmungsthemen vom 9. Februar zu verbinden

Weitere Infos zu den Wahlen finden Sie auf: sowieso.spbe.ch


Fides Kistler

Präsidentin SP-Zollikofen

Ablehnung der unnötigen Verschärfung des Bildungsreglements

Aus dem Präsidium

Das überparteiliche Referendumskomitee gegen die unnötige Verschärfung des Bildungsreglements hat zum NEIN aufgerufen. Mit Erfolg! Die Stimmberechtigten haben dem Komitee Recht gegeben und die unnötige Änderung des Reglementes erfreulicherweise abgelehnt.
Nun geht es in unserer Gemeinde um zwei grundlegende Fragen. Erstens: Wie wollen wir das revidierte Volksschulgesetz umsetzen? Was bedeutet es für unsere Kleinsten, dass Kindergarten und Volksschule näher zusammengewachsen, dass flexiblere Schuleingangsmodelle mit individuelleren Übergangsmöglichkeiten möglich geworden sind? Hier ist eine Klärung der strategischen Ausrichtung der Volksschule - mit Einbezug aller Beteiligten - zwingend nötig.
Zweitens steht die dringendst nötige bauliche Sanierung bzw. der Ersatz der Kindergärten am Lindenweg an. Hier stellt sich die Frage nach dem Standort und der Ausgestaltung der Räumlichkeiten nach neusten bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Alles dies soll aber nicht ohne ernsthaften Einbezug der Lehrpersonen, der Eltern und des politisch-strategischen Bildungsorgans, der Bildungskommission geschehen. Denn bauliche Veränderungen sollten für die nächsten dreissig Jahre den veränderten Bedürfnissen der jüngsten Lernenden – unserer Zukunft – gerecht werden.
Die SP-Zollikofen dankt allen Stimmberechtigten, welche sich gegen diese unnötige und auf undemokratische Weise eingeführte Verschärfung des Bildungsreglements eingesetzt haben und wünscht geruhsame, vorweihnächtliche Tage.


Fides Maria Kistler, Präsidentin SP